Freitag, 21. August 2015

Nachgedanken, Teil 1

Vor einer Woche sind Peter und ich ins Ziel der FC2015 eingelaufen.
Seither denke ich an jedem Tag an das, was ich erleben durfte. Freunde fragen mich, welches mein schönstes Erlebnis gewesen ist. Wie es meinen Fersen geht? Die Antwort zu den Fersen fällt mir leicht: jeden Tag besser! Gestern startete ich sogar den verwegen Versuch, geschlossene Schuhe zu tragen. Aber eine Minute später hatte ich schon wieder Birkenstock an den Füßen.
Auf die Frage, welches wohl mein schönstes Erlebnis gewesen sei, finde ich so schnell keine Antwort. Dafür waren die Erlebnisse zu vielseitig, zu unglaublich, zu schön.
Sicher gehört aber dazu, als wir uns als Gruppe kurz vor dem Gipfel des Passes sammelten. Wir schauten hinter uns ins Tal und bestaunten sowohl die Schönheit der Natur als auch die Strecke, die wir bereits hinter uns gebracht hatten. In diesem Augenblick fühle ich mich glücklich - und die Gesichter fünf Weggefährten erzählten eine ähnliche Geschichte.

Sonntag, 16. August 2015

Zuhause

Das Familientaxi wartete schon am Frankfurter Flughafen geduldig, obwohl die Gepäckausgabe zur Geduldsprobe wurde. Das Wiedersehen nach den zehn Tagen war ein weiterer Höhepunkt der gesamten Tour.

Der Weg nach Hause

Kiruna und Nordschweden liegt weit weg.
Wir sitzen in Stockholm und warten auf den Anschlussflug nach Frankfurt. Die Kronen sind ausgegeben, die EC-Karten heiß gelaufen.
In drei Stunden werden wir wieder ein Deutschland sein. Die Erlebnisse werden wir sicher lange in uns tragen, auch wenn der Alltag und bald wieder einholt.

Ruhetag 2: We've got the right to paaaaarty

Der Ruhetag wurde von uns heftig zur Unruhe genutzt.
Am Vormittag nutzten wir die Chance ein paar Kleinigkeiten für unsere Familien zu organisieren und smaklige Dingelchen aus ICA für Zuhause einzukaufen.
Der Nachmittag war dann ganz nach meinem Geschmack. Um 15.00 ging es ab in die Sauna. Dazu lief das Ligaradio mit den Livemoderationenen des ersten Spieltag und auf einem Riesen HDTV würde ein Livespiel der schwedischen Liga gezeigt. Yeah.
Abends sind wir im Pub versackt.. Darüber will ich nicht so viel schreiben. Nur eins : ich bin wieder passiv reisefit :-)

Samstag, 15. August 2015

Ruhetag 2: Ode an die Zivilisation

Ja, es war schön in der Wildnis Nordschwedens. Aber die Ankunft im Hotel war auch vom feinsten.
Das Doppeltimmer ist wirklich gut, die Sauna sehr schön und das Fruehstueck heute morgen sehr entlohnnd fuer die vielen Tage mit Tuetennahrung.
Wir haben insgesamt nur wenige Trekker getroffen, die sich wirklich mit dem Zeugs anfreunden konnten.
Die Pizza gestern Abend war eine sehr angemessene Entschädigung dafuer.

Jetzt gilt es Kiruna ein wenig zu entdecken.
Der Stadtkern ist sehr ueberschaubar, macht ja aber nix. Gebe ich nicht so viel Geld aus. Das Hotelzimmer hat sich ja auch bemerkbar gemacht.
Bis nachher.

Freitag, 14. August 2015

Ruhetag 1 : Der Zuch kütt

Den Ruhetag haben wir intensiv jetzt am Bahnhof verbracht. Immerhin sitzen wir im richtigen Zug.
Andere sind fälschlicherweise in den Zug eingestiegen, wollen aber nach Stockholm.
Dafür hatte ich Zeit, ein Hotelzimmer zu buchen. Fuck off, kaputte Isomatte...

Ruhetag 1 : Schwedische Gemütlichkeit

Schon krass. Gerade eben kam eine Durchsage am Bahnhof, dass sich die Abfahrt um mindestens 1h45 verzögert.
Irgendwo ist der Strom ausgefallen.
Nach hinten ist die Abfahrtzeit offen...
Für uns nur eine Geduldsprobe, für andere Reisende ein echtes Problem. Sie werden ihre Züge nach Stockholm nicht bekommen. Oh leck. Die Stimmung am Bahnhof ist fatalistisch.